Das Megaphon

Ich habe mein schei? Lachen verloren weil ich mich mit einer fetten Frau getroffen habe, die auf Bildern nicht so aussah. Mein Name ist Tim Taler.
TIM TALER am 27.2.05 01:06


Mei Ling, meine kleine asiatische Blume aus einer meiner Stammkneipen gleich ums Eck hatte es nicht leicht bisher in ihrem Leben. Der Wahrheit halber muss ich denke ich anf?gen, dass ich Mei Ling liebe - und ich versuchte ihr das bei meinem letzten Besuch in laienhaftem kantonesisch mitzuteilen, doch statt einer Liebesbekundung ihrerseits bekam ich gebackene bananen. Ich werde wieder die Volkshochschulbank dr?cken n?chstes Jahr um an meinem Dialekt zu arbeiten und damit diese asiatische Knospe zum Bl?hen zu bringen.

Aber entschuldigen Sie bitte vielmals, denn ich bin abgeschweift - ich wollte ?ber Mei Lings Leben berichten und nicht ?ber meine Gef?hle.

Mei Ling - Ist Ihnen eigentlich schon aufgefallen, dass sie die selben Initialen wie die Mona Lisa tr?gt? Aber ich werde schon wieder romantisch und werde das sofort beenden - hatte eine schwere Kindheit im S?den Chinas, wo sie unter der Aufsicht Ihres gestrengen Onkels Wan Tung auf den reisfeldern arbeiten musste, oftmals 16h t?glich - und das obwohl sie gerade mal 8 Jahre alt war. Dieses bemitleidenswerte Leben erduldete Mei Ling bis zu ihrem 13. Geburtstag, an dem sie in die Partei eintrat. Dort machte Mei Ling, die harte Arbeit und Disziplin gewohnt war, eine steile Karriere und war nach nur 1 1/2 Jahren Kommandantin der 4. Falkenregimentes und damit die j?ngste Kommandantin ihrer Provinz. Sie engagierte sich besonders f?r die Grunds?tze der Partei und des Kommunismus, weshalb sie auch eine Revolte gegen ihren lehensherrnartig agierenden Onkel anzettelte, der viele ihrer Arbeitskollegen wie Sklaven be- und misshandelte.
Doch der Putsch scheiterte und Onkel Wan Tung hackte ihr daf?r das linke Bein unterhalb des Knies ab - zur Abschreckung anderer Revolution?re. Dadurch wurde Mei Lings Arbeit auf den Feldern nat?rlich verunm?glicht und sie musste - von der Partei ausgeschlossen und somit gebrandmarkt vor der Gesellschaft - in der Buchhaltung ihres Onkels arbeiten.
Dort lernte Mei Ling die Liebe kennen in Person des deutlich ?lteren Chi Men Chan, den sie schon von klein auf kannte. Chi war bereits 64 Jahre alt und ein Freund des Onkels, doch konnte er der Erotik der 15 J?hrigen Frau mit nur einem Bein nicht widerstehen und nach nur kurzer Zeit trafen sie sich in der Mittagszeit immer auf dem Dachboden des Reisspeichers f?r sexuelle Aktivit?ten, die Mei Ling, obwohl damals noch Jungfrau von Beginn an gro?e Lust bereiteten.

Damit war ein Grundsteil f?r Mei Lings weiteren Lebensweg gelegt - doch davon mehr beim n?chsten Mal....
TIM TALER am 27.2.05 01:03


Kriegen eigentlich alle jungen Mutter mit ihrem Kind auch einen Bescheid vom Storch geliefert, in dem steht: "Die Inhaberin dieses Schreibens ist der Mittelpunkt der Welt und hat auch so behandelt zu werden" ???

Geh?rt es zum guten Ton, dass junge M?tter beim ?berqueren einer Stra?e zuerst ihren Kinderwagen samt Nachwuchs auf die Fahrbahn hieven, nur um dann, wenn der Verkehr fast zum Stillstand gekommen ist, mit einem gehetzten, leidenden aber dennoch s?ffisanten Gesichtsausdruck die Stra?e zu ?berqueren?
Dass junge M?tter, wenn sie zu zweit auftreten (und das tun sie in drei von vier F?llen) schon von vornherein den gesamten Gehsteig f?r sich beanspruchen und wenn der Entgegenkommende nicht gleich mit einem Hechtsprung in die Wiese (inkl. Hundehaufen) den Weg frei macht diesen auch noch mit blutunterlaufenen und Psychopharmaka-getr?nkten Blicken zu strafen?

Nieder mit den jungen M?ttern!!
olivermaas am 8.2.05 15:45


Ein Hoch auf unsere Omas!
Und nieder mit dem wuchernden Krebsgeschw?r surrealer Vorschriften, Gesetze und Konsequenzen!

Manchmal mu? ich mir wieder selber vor Augen f?hren, dass alle Gesetze und Vorschriften da drau?en lediglich abstrakte Gedankenkonstrukte VON Menschen F?R Menschen sind.
Erschaffen von einigen wenigen, die schon lange nicht mehr leben, aber immer noch mein Leben und das Leben aller anderen in diesem Land mitbestimmen.
Erschaffen, um solch typisch menschliche Eigenschaften, wie Ethik und Gewissen zu ersetzen.
Erschaffen, um Entscheidungen einigen wenigen zu ?bertragen und die Freiheit jedes einzelnen immer mehr zu beschneiden.

Recht existiert nur so lange, wie du es f?r dich oder jemand f?r dich es durchsetzt.

Wie lange noch wird dieser Tumor weiterwuchern, bis er sich selbst das Fleisch zum leben abgr?bt?
olivermaas am 7.2.05 16:40


Wir erinnern uns an Mr. Miagi:
"Auftragen, polieren. Auftragen, polieren..."


Oliver Maas am 2.2.05 23:43


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